Großer Name zum Start. Den Auftakt in die New Yorker Schauenwoche bestritt Luxus-Designer Tom Ford. Mit einer glamourös-romantischen Kollektion stimmte er die Branche auf den bevorstehenden Mode-Marathon ein, der vor dem Hintergrund zahlreicher Standort-Wechsel der Designhäuser stattfindet. Am heutigen Donnerstag folgt das zweite Highlight, wenn der New Yorker Outpost des Mailänder Luxusmode-Händlers 10 Corso Como am South Street Seaport seine Türen öffnet. Die Schauen nehmen mit Namen wie Mara Hoffman und Jeremy Scott Fahrt auf.

Der Handel ist bereit. Gestraffte, fein-kuartierte Sortimente haben die Umsätze wieder stabilisiert und beleben die Kauflaune der Einkäufer. Zu den Highlights der New Yorker Schauenwoche gehören neben US-Größen wie Michael Kors, Ralph Lauren, Tory Burch, Rodarte und Proenza Schouler auch die deutschen Labels Escada und Boss sowie die französische Marke Longchamp.

Ebenfalls stark vertreten sind eine Reihe chinesischer Labels, die im Fahrwasser des Erfolgs vom Hollywood-Blockbuster Crazy Rich Asians momentan in den USA auf große Resonanz stoßen. Aber es gibt auch diese Saison wieder Abtrünnige. Alexander Wang hat seinen Schauenrhytmus auf Juni und Dezember verlegt, Victoria Beckham wird den 10. Geburtstag ihrer gleichnamigen Marke in London feiern, und Thom Browne bleibt auch nach seiner Übernahme durch Zegna vorerst in Paris.
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