Mit Jacquemus am Montagabend fing es an. Der französische Aufsteiger eröffnete die Defilees in Paris, die gleich am Dienstag mit zwei der ganz großen Namen brillierten: Christian Dior und Saint Laurent. Maria Grazia Chiuri setzt ihren Verjüngungskurs für Dior fort. Denim, Streifenhemden, Biker-Outfits in Leder zu Mary Janes und kniehohen Mesh-Boots: Das sind Outfits für junge, tatkräftige Frauen.

Ganz anders Saint Laurent aus der Hand von Anthony Vaccarello. Vor der imposanten Kulisse des Eiffelturms bei Nacht gingen extrem coole, glamouröse und lässige Looks für junge Männer wie Frauen über den Laufsteg.
Insgesamt stehen 83 Schauen und 27 Präsentationen bis zum 3. Oktober auf dem offiziellen Kalender. Traditionell stellt Paris den Abschluss der  internationalen Designerschauen dar –  und versammelt hochrangige Kollektionen sowie Newcomer aus der ganzen Welt, exakt aus 23 Nationen. Alle wollen in Paris dabei sein. So gibt es auch offsite immer mehr nationale oder regionale Präsentationen: Americans in Paris genauso wie der DACH-Showroom, der erstmals junge Kreative aus Deutschland, Österreich und der Schweiz versammelt.

Zu den Debüts in Paris zählen die international renommierten Labels Altuzarra und Thom Browne. Außerdem werden mit besonderem Interesse Kollektionen unter neuer kreativer Leitung beobachtet, darunter Natacha Ramsey-Lévi für Chloé, Clare Waight Keller für Givenchy und Olivier Lapidus für Lanvin.
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