Trend-Treiber. Die internationalen Designer senden von der Paris Fashion Week kreative Signale in den Markt. Sie bebildern starke Themen, bringen markante Strömungen unmittelbar. Im Zentrum steht dabei in Paris, wie an all den anderen Schauplätzen: die immer raffiniertere Verschmelzung höchst unterschiedlicher Stile.

Streetwear und Couture-Anmutung – längst kein Widerspruch mehr. Ebenso wenig wie Minimalismus und Glamour, Retro-Einflüsse und Futurismus. Oft findet sich mehrerlei in einem Outfit. Die Looks bewegen sich also in extremen Spannungsfeldern und bleiben damit tendenziell einzelteilig aufgebaut. Umso mehr jetzt, wo alle großen internationalen Brands ihren Fokus auf jüngere, nachwachsende Konsumentinnen richten: Schräge, wagemutige Looks sollen für Aufmerksamkeit und Begehrlichkeit sorgen. Denim zu Rüschen, oversized Lederjacken zu Tüll-Minis, Netze, Spitze, Lack, viel Haut – und doch plötzlich manchmal Prüderie und Biederkeit.

Paris Fashion Week

Designerschauen: Die starken Shows aus Paris

Dior


Die Unisex-Idee wird weit über Sport- und Sweat-Thematiken fortgeführt bis hin zu teilweise sehr maskulinen Hosenanzügen in traditionellen HAKA-Dessins. Diese werden dann aber wieder aufgebrochen durch verspielte oder glamouröse Kontrapunkte. Paris zeigt viel Farbe, darunter oft weiche, aber mittelkräftige Pastelle. Gelb und Türkis in vielen Schattierungen sind neben Violett-Nuancen stark vertreten und gut beurteilt.

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Die ausführliche Analyse der Pariser Schauen lesen Sie ab dem 4. Oktober um 18 Uhr auf dem Smartphone oder Tablet für Android sowie iOS und am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe der TW.