Contemporary − ein Markt mit Potenzial. Nicht nur deshalb drängen jede Saison zahlreiche neue Namen in das  Segment. Von Kassel bis Kopenhagen, von Leder bis Leinen: Diese sechs Newcomer machen als heiße Anwärter auf den Orderblock bereits von sich reden.

Kassl

Kassl ist einem einzigen Produkt gewidmet: dem perfekten Mantel. Produziert wird in einer Manufaktur in Kassel − daher der Name − und gegen den Kleidungs-Exzess. Dahinter steckt ein Fashion-Kollektiv, zu dem ehemalige Designer von Joseph, Maison Margiela und die Macher des Graanmarkt 13 zählen. Die Modelle reich von butterweichen A-Shapes bis zu Lackleder-Trenchcoats und sollen, im Idealfall, an die nächsten Generationen weiter gereicht werden.

Rotate

Geballte Fashion-Power: Hinter Rotate verbergen sich das Kopenhagener Retail-Konzept Birger Christensen, das bereits auf eine 150-jährige Geschichte zurückblickt, sowie die auf Social Media stark präsenten Influencerinnen und Stylistinnen Jeanette Madsen und Thora Valdimars. Das Ergebnis: Kleider à la Copenhagen Cool. Das junge Label ist bereits bei Mytheresa und Net-a-porter gelistet. 
The Contemporary Issue
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Blanche

Blanche − der Name der Kopenhagener Brand steht nicht nur für die Farbe Weiß, sondern auch eine reine, nachhaltige Produktion. So werden etwa Stoffreste der letzten Saison neu verarbeitet und Denims gelasert statt gewaschen. Der Großteil der Pieces ist aus organischen Materialien hergestellt oder GOTS-zertifiziert. Dabei darf die Kollektion zwar durchaus modisch aussehen, soll aber trotzdem über mehrere Saisons tragbar sein.

Dôen

2015 von den Schwestern Margaret and Katherine Kleveland in Santa Barbara gegründet und heute ansässig in Los Angeles, steht Dôen für Kleider, Knitwear und Blusen mit Boho-Attitüde. Die Kollektion ist inspiriert von der Liebe zu Vintage-Kleidung und dem Kalifornien vergangener Jahrzehnte. Wichtiges Anliegen der Gründerinnen ist dabei die zahlreiche Beschäftigung von Frauen nicht nur entlang der Lieferkette, sondern auch in der Führungsebene des Labels, das ausschließlich von Frauen geleitet wird.

Nanushka

Nanushka ist ein aus Budapest stammendes Aufsteigerlabel, an dem auf Instagram derzeit so gut wie keine Fashion-interessierte Kundin vorbeikommt. Vor allem die coolen Puffer-Jackets aus veganem Leder wurden in den Sozialen Medien gefeiert. Auch der Handel ist mehr als zufrieden − wird Nanushka doch gelobt von Boysloft bis Bungalow, von Mytheresa bis Net-a-porter. Inspirieren lassen sich die Budapester Macherin und Gründerin Sandra Sandor und ihr Partner Peter Baldaszti, der mittlerweile als CEO eingestiegen ist, von der Reise durch verschiedenste Kulturen. Obwohl erst 2016 gegründet, beliefert das Label schon Kunden in über 30 Ländern.

Postyr

„Attracts attention without making noise”: Dafür steht Postyr, das Premium-Label aus dem Hause Bestseller. Es verbindet besonders hochwertige Qualitäten mit starken optischen Gegensätzen. So treffen innerhalb der Kollektion 80’s auf 90’s-Einflüsse, Urbanes auf Sportives, Grobstrick-Pullover auf Oversize-Suits und Seiden-Satin auf Viskose-Jacquard. About you, Zalando, Breuninger und Engelhorn sind bereits überzeugt.
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