Neue Namen fürs Sortiment

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Phisique du Role

Von Retro-Sneakern bis Ethno-Schmuck, von Activewear bis Rainwear, von Blümchenkleidern bis Cashmere in Regenbogenfarben – individuelle, unvergleichliche Sortimente sind bei allem Risiko gerade jetzt wichtiger denn je. Hier eine Auswahl an unverbrauchten Namen und Labels, bei denen es sich lohnt, genauer hinzuschauen.

Five

Five
Five kommt aus Frankreich, ist aber inspiriert vom kalifornischen Lifestyle. Lässig, entspannt, easygoing und mit einer gewissen Rock-Attitüde – so lässt sich der Look umschreiben. Die Keimzelle ist Denim. Aber inzwischen hat sich daraus ein kompletter Look entwickelt bis hin zu Strick mit Batikmuster, Fieldjackets und Westen. Zentral sind auch Shorts und Sweats mit Statements, die an die Hippie-Ära erinnern. "Love" ist ein wiederkehrender Print. Aber auch "Don’t Panic", "Peace" oder "Wild Girl" sind Beispiele für Motive. Basics sind als NOS verfügbar. T-Shirts kosten um 20, Jeans um 50 Euro im EK. Vertrieb: Agentur Toepfer, Düsseldorf.

Act Today

Act Today
Heute noch handeln – und zwar nachhaltig. Der Name des dänischen Labels ist für Macher Erik Weibel Verpflichtung und Programm zugleich. Erst 2020 hat der ehemalige Bestseller-Manager seine eigene Linie Act Today lanciert. Dabei dreht es sich um cleane Shirts, Sweats, Hemden und Joggpants in jeweils sechs bis acht Farben. Von Flieder bis Mint, von Weiß bis Grau. Alles in Bio-Baumwolle und nachhaltig gefertigt – so der Anspruch. Das Label ist oft dezent platziert. EK-Preise starten ab 30 Euro mit 3er Kalkulation. Viele Styles sind für Vororderkunden ab Lager verfügbar. Der Vertrieb läuft über Goodstuff Agency, Nürnberg.

Pro 01ject

Pro 01ject
Sneaker kann man ja eigentlich nie genug haben – in Zeiten wie diesen schon gar nicht. Das haben sich auch die Macher des italienischen Sneaker-Labels Pro 01ject gedacht. Die Kollektion gibt es erst in zweiter Saison und jetzt auch über Elia s.n.c. Fashion Agency mit einem Vertrieb in Deutschland. Die ersten Styles kommen aktuell in die Auslieferung. Typisch für die Schuhe sind ein leichter Retro-Look, vulkanisierte Sohlen sowie der Barcode als Labeling. Sie kommen als Hi- und Low-Top, mal in Canvas, mal in softem Ziegenleder. Weiß darf dabei als Farbe ebenso wenig fehlen wie Pastelle und Metallics. EK-Preise variieren je nach Qualität zwischen 40 und 70 Euro.

Kujten

Kujten
Cashmere, aber anders – nämlich bunt, laut und zeitgemäß – so will das Label Kujten sein. Dahinter stehen die beiden langjährigen Freundinnen Carole Benaroya und Stéphanie Eriksson, die damit ihre Leidenschaft für das softe, hochwertige Material ausleben. Hoodies in Regenbogen-Farben, Pullis mit Batik- oder Bandana-Print sowie Styles mit ausgefransten Kanten sind typisch. Der Kujten-Cashmere stammt von der Hisca-Ziege der mongolischen Hoch-Plateaus. Vom höchsten Gipfel der Mongolei ist auch der Label-Name entlehnt. EK-Preise liegen um 70 Euro. Der Vertrieb läuft über Bernd Schürmann, Berlin.

Sonja Kiefer Studio

Sonja Kiefer Studio
Looks, die saisonunabhängig und für Business wie Party funktionieren – diesen Anspruch will Sonja Kiefer mit ihrer neuen Linie Sonja Kiefer Studio erfüllen. Die für ihre Abendmode bekannte Designerin lanciert das Studio-Konzept pünktlich zu ihrem 25. Firmenjubiläum. Studio schließe eine Lücke für Frauen, die heutzutage keine Zeit mehr hätten, sich nach dem Business für den After-Work-Cocktail umzuziehen. So reicht die Palette vom Jersey-Top mit Schulterpolstern bis zum sexy Two-Piece in Lederimitat. Alle Teile sind kombinierbar. Die Kollektion wird kontinuierlich ergänzt. Die erste Auslieferung erfolgt im Oktober. VK-Preise für Tops 119 bis 189 Euro.

Phisique du Role

Phisique du Role
Pünktchen, Streifen, Ringel, Karos und Florales. Leinen, Baumwoll-Voile und Seide. Bei Phisique du Role verbinden sich all diese Elemente mit Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit zu einem eklektischen, vielfältig kombinierbaren Look. Entspannt, eigenständig und besonders, mitunter verspielt sind die Blusen, Blazer, Kleider und Mäntel des Premium-Labels, das aus dem italienischen Carpi kommt. Macherin Alessandra Bellelli ist mit Designerin Erika Cavallini befreundet – ein Einfluss, der an der ein oder anderen Stelle aufscheint. "Mode ist wandelbar. Sie definiert sich immer wieder neu durch ihre Trägerin. Das macht sie einzigartig und verleiht ihr eine eigene DNA", beschreibt Bellelli ihre Philosophie. Dabei lassen sich die Outfits sowohl clean als auch im bunten Mix variieren. EK-Preise liegen für Blusen um 85, für Blazer um 150 Euro. Der Vertrieb läuft über die Agentur Toepfer, Düsseldorf.

Sweaty Betty

Sweaty Betty
Es gibt für jede Frau, Figur und Größe die richtige Leggings – das ist das Credo von Sweaty Betty. Der Erfolg gibt dem 1998 gegründeten Londoner Activewear-Label recht: Es verkauft mittlerweile in 250 Länder, zu den Kunden zählen etwa Nordstrom, Selfridges und Harrods. Alle 60 Sekunden geht dabei eine Power-Leggings, das Po-formende und zugleich funktionale Keypiece der Kollektion, über die Laden-Theke. Nächstes Ziel: der deutsche Markt. In der Produktion kommen schon jetzt 21% natürliche und recycelte Materialien zum Einsatz, nächstes Jahr sollen es 38% sein. VK-Preise: Socken 5 Euro, Leggings 70 Euro, Skijacken 475 Euro.

Lamarque

Lamarque
Saks Fifth Avenue, Harvey Nichols, Revolve: Dass sich die Händler-Liste von Lamarque liest wie das Who’s Who der Modebranche hat einen Grund: Das kanadische Premium-Label bietet nämlich nicht nur luxuriöses Leder, sondern auch jede Menge handwerkliches Know-how. Denn hinter der 2012 gegründeten Brand stehen drei Generationen von Ledergerbern. Neben den Pieces aus veganem oder echtem Leder gibt es auch Paperbag-Denims, karierte Overshirts und Feder-Bustiers. Die EK-Preise liegen zwischen 85 Euro für Oberteile und 300 Euro für Jacken, die Kalkulation liegt bei 2,6 bis 2,8. Vertrieb ab sofort über Unifa, Düsseldorf.

Bundu & Bison

Bundu & Bison
"African Headwear Delicatessen" – so beschreibt Bundu & Bison seine Kollektion auf dem eigenen Instagram-Account. Denn Gründer Dane Smith sitzt zwar in Lissabon, zelebriert mit dem jungen Label aber vor allem seine südafrikanischen Wurzeln. Das resultiert in superlässigen Shirts und vor allem Kappen, die zugleich einen nachhaltigen Ansatz haben. So werden die Modelle vorwiegend aus Vintage-Sportswear-Pieces der 80er und 90er gefertigt. Durch das Patchen ist die Headwear nicht nur besonders individuell und farbenfroh, sondern zugleich auch stark limitiert. Entsprechend prägen Caps im Cord- und Frottee-Patch ebenso den Look wie Bucket Hats mit coolen Sprüchen. Produziert wird in Europa, teils sogar von Hand, mit Organic Cotton, Wachsbaumwolle und nachhaltigen Färbemitteln. Preise: 30 Euro für Shirts, 50 Euro für Kappen.

Envii

Envii
Dänische Contemporary-Looks frisch, easy und kommerziell übersetzt – dafür steht Envii. Zwischen girly und sporty ist denn auch der Style, den die Kopenhagener bieten wollen. Vom Leo-Kleid bis zur Steppweste, vom Pullunder mit Herzstickerei bis zur Bluse mit großem Kragen, vom oversized Blazer bis zum Puffärmel-Sweat reicht damit die Bandbreite. 16 Frauen stehen für die kreative Power hinter der Kollektion. EK-Preise liegen zwischen 30 und 40 Euro bei einer Kalkulation von 2.8. Dabei wollen die Dänen vor allem über Flächenpartnerschaften wachsen. Hinter Envii stehen übrigens die Eigentümer von Samsøe Samøe. Der Vertrieb wird über Select Studio, München, gesteuert.

Amour

Amour
Love, Liebe, Amour – das ist das Motto des gleichnamigen französischen Blusen-Labels. Das kommt nicht zuletzt durch eine kleine Herz-Stickerei auf jedem Teil als Erkennungszeichen zum Ausdruck. Amour ist auch die Schwesterlinie zu Five Jeans. Während eines Indien-Trips waren die Macher Christian Filippini und Serge Ohan so inspiriert, dass sie Amour ins Leben gerufen haben: "Wir wollten uns damit auf ein Produkt konzentrieren und der Baumwolle ein Highlight-Zeichen setzen", sagen die beiden. So gibt es Hemden, Blusen und Kleider in Unis, Prints und mit Stickerei. Immer lässig und entspannt. Pro Jahr gibt es zwei Kollektionen. EK-Preise liegen zwischen 35 und 45 Euro. Vertrieb läuft über die Agentur Toepfer, Düsseldorf.
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