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Medien-Check

Farfetch Föderation: Luxusmode-Plattform pusht russische Designer

Post-sowjetische Jugendkultur trifft Luxus. Farfetch hat gemeinsam mit dem russischen Lifestyle- und Kultur-Onlinemagazin Buro 24/7 und der Buro Fashion Forward Initiative die aufstrebendsten Designtalente Osteuropas gekürt. Jetzt holt Farfetch die sechs Gewinner auf die Plattform.

Medien-Check: Russische Designer bei Farfetch




Die jungen Designer aus Russland, der Ukraine, Kasachstan, Georgien und Aserbaidschan haben jeweils eine Kapsel-Kollektion entworfen, die vom Konstruktivismus der ehemeligen Sowjetunion inspiriert ist. Als Mentoren wurden ihnen Buro 24/7-Gründerin Miroslava Duma, Ex-Vogue-Chefredakteurin Carine Roitfeld und Model Natasha Poly zur Seite gestellt. Die Kollektionen sind exklusiv bei Farfetch und bei dem Londoner Multilabel-Händler Browns erhältlich, den Farfetch 2015 gekauft hat.

Pünktlich zur Hoch-Zeit des Neunziger-Revivals, zur großen Ostblock-Party verpasst sich Farfetch mit der Kooperation ein Trend-Update. Der Hype um Gosha Rubchinskiy, Russlands Streetwear-Wunderkind, ist lange noch nicht vorbei. Vetements-Stylistin Lotta Volkova und Stylisten wie Anya Ziourova und Elena Kibalchich formen mit ihren Perestroika-Looks den neuen Geschmack der Kunden.

Kooperation: Gosha Rubchinskiy X Topman



Die Kapsel-Kollektionen von Djaba Diassamidze, Julia Kalmanovich, Olga Vilshenko, Maksim Bashkaev, Tigran Avetisyan und Alexander Terekhov greifen diese Impulse wohl dosiert auf. Die Preisrange der "From Russia with Love"-Teile reicht von 198 bis 3000 Euro.

Das Engagement unterstreicht auch die jüngsten Ambitionen von Farfetch, direkt mit Brands in Kontakt zu treten. Originär ermöglicht die Luxusmode-Plattform stationären Händlern, Online zu verkaufen. Mehr als 500 auf Luxus spezialisierte Stores sind angeschlossen.

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