Konzentration im Handel. Alle Einkaufsstätten verlieren in der Gunst der Konsumentin, mit Ausnahme von Online-Versendern und den Monolabel-Stores der Filialisten. Viele Frauen konzentrieren sich nicht nur stärker in der Auswahl ihrer Anlaufstätten (im Schnitt 3,2). Sie sind diesen Einkaufststätten auch treuer: Denn 64% aller Befragten (plus 3% im Vergleich zu 2015) sagen, dass sie beim Wäschekauf immer wieder ganz bestimmte Geschäfte oder Online-Shops aufsuchen.

Zwei von drei Frauen (63%) sagen, dass sie Wäsche auch immer mal wieder im Internet kaufen. 42% nutzen gängige Plattformen wie Amazon, Zalando, Onmyskin oder die Shops der Versender, wie der Otto-Gruppe. Das sind vier Prozent mehr als noch vor vier Jahren. Auch die Monomarken-Shops der Hersteller sind gefragt (16%) . Allerdings kaufen hier heute weniger Kundinnen (minus 4%). Denn immer mehr Multibrand-Händler erweitern ihr Angebot um BHs, Slips und Hemdchen und setzen über Themen wie Multipacks, Basics, Shaping, Farbe oder Nachhaltigkeit auf den Zusatzbon mit Wäsche.
Der Expertenband zum Bestellen
Basis des VerbraucherFokus Bodywear Women ist eine bundesweite Online-Repräsentativbefragung von mehr als 1000 Frauen. Durchgeführt vom Kölner Marktforschungsinstitut respondi im Auftrag der TextilWirtschaft im März 2019. Für alle, die an weitergehenden Ergebnissen interessiert sind, gibt es den Expertenband der Studie mit rund 140 Seiten zum Preis von 498 Euro. Dieser enthält die Komplettstudie inklusive einem nach rund 40 wichtigen Käuferzielgruppen differenzierten Tabellenband. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Komplettstudie nach den Käufern bzw. Fans bestimmter Marken selektiert zu bestellen. Weitere Infos dazu finden Interessierte unter www.textilwirtschaft.de/bodywearwomen2019
Das Internet ist zudem eine Domäne jeder zweiten Hochpreis-Käuferin (73%), darunter fallen alle Frauen, die für ihren BH bereit sind, mehr als 40 Euro zahlen. Die meisten Frauen gehen informiert auf die Online-Suche. Drei Viertel aller Internet-Käuferinnen geben an, im Netz ihnen bereits bekannte Artikel nachzukaufen. Und: Sieben von zehn Frauen sind überzeugt, dass die Preise im Internet besser seien als im stationären Handel.

Fazit: Tendenziell dient Online heute vielen Frauen als Nachversorger im Bereich Wäsche. Das hat positive Folgen für die Retouren: So sagen 63% aller Kundinnen (plus 6%), dass sie nur selten bestellte Ware zurücksenden. Und nur noch vier von zehn Frauen geben an, meist mehrere Teile zu bestellen, um einen Artikel zu behalten. Das sind 7% weniger als noch in 2015.



Den detaillierten Bericht zum TW-VerbraucherFokus Bodywear Women 2019 lesen Sie am 01. Mai ab 17 Uhr in der App auf dem Smartphone  oder Tablet für Android und iOS sowie im E-Paper der TextilWirtschaft und am 02. Mai in der gedruckten Ausgabe.

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