Ein neuer Sport-Star auf den internationalen Laufstegen: Die Radlerhose ist wieder da. Angefangen hat alles in den Achtzigern. Als Milli Vanilli zu „Girl you know it’s true“ in engen Radlerhosen und Schulterpolster-Sakkos ihren großen Auftritt hatten. Auch in den Neunzigern sah man sie vereinzelt noch, so auch an Lady Di. Das Bild von ihr in pfirsichfarbenen Radlerhosen zu klobigen Sneakern, hohen Socken und Print-Sweater kursiert gerade als Styling-Vorschlag in Sozialen Netzwerken. Danach fristete die Radlerhose aus modischer Sicht ein eher tristes Dasein.

Doch das Schicksal der Biker-Pants nahm eine abrupte Wendung, als Kanye West vor einigen Saisons Models in engen, naturfarbenen Radlerhosen, Crop-Tops und überweiten Jacken über den Laufsteg schickte – und anschließend seine Frau Kim Kardashian diese Kombi dank Social Media und Paparazzi-Schnappschüssen salonfähig machte. Seitdem weicht die Abneigung gegenüber der Biker-Pant einer modischen Offenheit, die sich zuletzt auch in zahlreichen Influencer-Outfits zeigte: Da ist die Radlerhose oft zu Chunky-Sneakern und überweiten Blazern, die mit Fanny-Packs auf Taille gebracht werden, zu sehen.



Letztlich sind es aber die Designerschauen dieser Saison – ob Mailand, Paris, New York oder London – die die Radlerhose modisch nach vorne katapultieren. Und eine neue Spielart von Athleisure auf die Laufstege und auf die Straße bringen.
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