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Interview mit Menswear-Designer Nick Eley über Asos Plus

„Der verstärkte Wettbewerb spornt an”

Nick Eley ist Head of Menswear Design bei Asos. In dieser Funktion verantwortet er auch das Plus Size-Business des digitalen Fast Fashion-Players.
Nick Eley ist Head of Menswear Design bei Asos. In dieser Funktion verantwortet er auch das Plus Size-Business des digitalen Fast Fashion-Players.

Progressive Plus Size? Überhaupt kein Widerspruch. Längst ist das Segment der Großen Größen kein Nischenthema mehr, sondern auch für progressive Digital Pure-Player ein wichtiges Standbein. Aktuell führt der britische Versender mehrere hundert Artikel in seinem Sortiment. Von Anzügen über Badeshorts bis zu extra weiten Schuhen. Dabei beschränken sich die Macher nicht auf Basics, sondern bilden die selben Fashion-Trends über die Eigenmarke ab, die auch im regulären Sortiment die Looks prägen. Im TW-Interview sprich Asos Menswear-Chefdesigner Nick Eley über Trend-Themen, Zukunftsfelder und wie er das Segment Asos Plus in Zukunft weiterentwickeln will.

TextilWirtschaft: Herr Eley, wie hat sich das Plus Size-Business der Männer bei Ihnen zuletzt entwickelt?
Nick Eley: Die Abverkäufe waren sehr stark und damit so, wie wir es erwartet haben. Das gilt eigentlich für alle Produktgruppen. Ein eindeutiger Trend geht in Richtung Festival und Party, Styles die perfekt zum Ausgehen sind.

Worauf setzen Sie im Sommer? Gibt es Bereiche, in denen Sie weiter anbauen?
Da wir jetzt auf einige Jahre Abverkaufsdaten zurückblicken können, sind wir dabei, diese Informationen zu nutzen, um das Angebot weiter zuzuspitzen, uns zu fokussieren. Wichtig ist uns dabei, dass wir sicherstellen, den gleichen Modegrat über alle Produktgruppen hinweg weiterhin garantieren zu können.

Welche Segmente werden dabei gewinnen?
Unsere Abverkaufsdaten sprechen eine klare Sprache: sie ermutigen uns darin, weiter stark auf richtungsweisende, modische Styles zu setzen.

Wie sehen Sie den Plus Size Markt generell? Gibt es Wachstumschancen?
Die Entwicklung unseres eigenen Angebots und die Tatsache, dass sich immer mehr Highstreet-Labels dem Thema widmen, kann für die Kunden nur eine gute Sache sein. Es ermöglicht jedem, die gleiche Auswahl an Produkten zur Verfügung zu haben, wie alle anderen auch. Der verstärkte Wettbewerb auf dem Markt wird die Firmen noch anspornen, ihre Sortimente weiterzuentwickeln, um einen eigenen USP zu kreieren.

Lesen Sie eine ausführliche Analyse zum Plus Size-Business, dann allerdings mit Fokus auf die Womenswear, ab Mittwoch, 23. Mai, 18 Uhr, in der TextilWirtschaft auf dem Smartphone oder Tablet für Android sowie iOS und ab Donnerstag, 24. Mai, in der gedruckten Ausgabe.
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