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Lipault x Jean Paul Gaultier

Collab à la Française

Lipault
Jonathan Dory, General Manager von Lipault, forciert einen modischeren Auftritt der Koffermarke und den Ausbau des Angebots um Taschen.
Jonathan Dory, General Manager von Lipault, forciert einen modischeren Auftritt der Koffermarke und den Ausbau des Angebots um Taschen.

Kofferspezialist Lipault macht's mit Jean Paul Gaultier. Es ist die zweite Kapsel, für die sich das seit 2014 zur Samsonite-Gruppe gehörende Label mit einer französischen Ikone zusammengetan hat. Vor dem „Enfant terrible” hatte man im vergangenen Jahr Inès de la Fressange gewinnen können, Ex-Chanel-Model und Modeikone. Französische Wurzeln aber seien keinesfalls Bedingung für eine Zusammenarbeit, betont Jonathan Dory, General Manager von Lipault, im Gespräch mit der TextilWirtschaft.


TextilWirtschaft: Herr Dory, welche Rolle spielen Kollaborationen für Lipault?
Jonathan Dory: Eine überaus wichtige. Inès de la Fressange und Jean Paul Gaultier haben beide das für uns interpretiert, was man gemeinhin als Pariser Chic versteht. Aber auf ganz unterschiedliche Art und Weise. So ist es uns möglich, der Kollektion völlig neue Impulse zu geben, womit wir unsere eigenen Grenzen weiter pushen und ausdehnen. Zudem versprechen wir uns von solchen Kooperationen, uns eine gewisse Fashion Credibilty aufzubauen und damit wiederum neue Konsumenten zu erreichen.


Wer ist denn die typische Lipault-Kundin - und werden Männer weiterhin das Nachsehen haben bei Ihnen?
Tatsächlich ist Lipault eine Marke, die sich vornehmlich an Frauen richtet. Unsere Kundin hat sich in den letzten Jahren verjüngt, weil wir uns verjüngt und unser Angebot ausgeweitet haben. Die typische Lipault-Kundin ist jetzt im Durchschnitt zwischen 25 und 45 Jahre alt, sehr modeinteressiert und schmückt sich gerne. Nur 15% unserer Kunden sind Männer. Hier liegt im Moment aber auch nicht unser Fokus.


Wo liegt denn Ihr Augenmerk zurzeit?
Da unsere Kundinnen natürlich nicht permanent reisen, wir sie dennoch permanent begleiten wollen, haben wir im vergangenen März die erste Taschenkollektion auf den Markt gebracht. In diesem Frühjahr haben wir eine Linie an Lammledertaschen nachgeschossen. Über diesen Produktbereich werden wir uns nochmal andere Vertriebswege erschließen.
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