Mailand hat sie noch einmal bestätigt, die großen Schuhordertrends. Auf der Micam, auf internationaler Ebene mit der wichtigste Termin der Saison, wurde in den vergangenen Tagen das Gros der Aufträge finalisiert. Wurde noch einmal nachjustiert, Finetuning betrieben, nach frischen Impulsen und unverbrauchten Namen Ausschau gehalten. Mit Blick auf geschlossene Schuhe haben sich für nächsten Sommer noch einmal die folgenden Tendenzen verfestigt:

Loafer Love

Gucci hat sie vor einigen Saisons wieder entfacht, die neue alte Leidenschaft für einen Klassiker. Zigfach interpretiert wurde der Loafer seither, in vielen Kollektionen. Noch ist er jedoch nicht in Breite bis zu den Konsumentinnen durchgedrungen. Am stärksten war die Resonanz bislang von sehr jungen Frauen, die den Hype rund um diesen Schuhtyp zum ersten Mal erleben. Doch steter Tropfen höhlt den Stein, dem Loafer wird mehr Potenzial zugesprochen, ob in gänzlich zurückgenommener Veloursledervariante oder als Mule, fantasievoll dekoriert.

Cool Cowboy

Nie ganz weg, nie ganz da, jetzt allerdings häufiger denn je in den Kollektionen zu sehen. Obgleich der Einkauf bisweilen mit spitzen Fingern und viel Vorsicht an das Thema geht - ganz außen vor lässt Western-Booties niemand. Auch hier ist die Klaviatur an Interpretationen immens, vom abgeräumten Look im Stile eines Pistol-Booties von Acne Studios bis hin zu authentischen Mexicana-Versionen.

Big Bulky

Es ist der Sneaker dieser Orderrunde. Schon während der Berliner Fashion Week zuhauf zu sehen, war auch in Mailand der Ugly-Sneaker allgegenwärtig. Ob monochrom oder in aufwändig gestalteten Materialkombinationen, ob als Sockboot oder aus grobmaschigem Netz. Obwohl das Original, der Triple S von Balenciaga, kein Federgewicht ist, achtet der Handel beim Ordern konventionellerer Modelle vor allem auf Leichtigkeit.

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