Sieben auf einen Streich – der Farbspezialist Pantone hat einen neuen Farbcode vorgestellt, der sich mit einem omnipräsenten Trend beschäftigt: Streetwear. Pantone nennt den Farbcode, der aus sieben Farben besteht, „Streetwise”. Und die Farb-Zusammenstellung ist so einfach wie wirkungsvoll. Die Basis bilden ein dunkles Anthrazit (Raven) und ein Burberry-Beige (Straw), die ergänzt werden von ganz klassisch-einfachen Farben wie Rot, Gelb, Orange, Grün und Blau. Farben, die jedes Kind im Farbkasten hat, die aber dennoch perfekt das ausdrücken, was Streetwear sein will: Nicht kompliziert oder pompös sondern einfach und ehrlich – Hoodies statt Haute Couture, Sneaker statt Stilettos.
Pantone
Für die Treiber des Streetwear-Hypes rund um Off-White, Supreme und Co ist die Farbigkeit schon lange gesetzt. Dabei geht es um Klarheit in den Farben – eher Color-Blocking oder Farbe über Logos, weniger Muster oder Spielereien. Auch die klassischen Sport- und Retrosportbrands nutzen den Farbcode fast traditionell. Bei Polo Ralph Lauren oder Tommy Hilfiger hat die Kombi Rot-Blau in den Markenfarben einen festen Platz, wird aber aktuell noch um Gelb- und Grüntöne ergänzt. Sportlabels wie Helly Hansen, Colmar oder La Sportiva fühlen sich in der Farbmischung ebenfalls zuhause und treiben den Streetwear-Trend so weiter voran. Auch in den Schauen zur aktuellen Herbst-Winter-Saison ist das Farbschema in vielen Kollektionen präsent. Bei Balenciaga war es ebenso zu erkennen, wie bei Bikkembergs, Vetements oder Walter Van Beirendonck. Auch Christopher Bailey hat in seiner letzten Kollektion für Burberry auf das Thema Regenbogen gesetzt. Rot zu Beige zu Blau findet sich hier in den Looks wie Gelb-Blau-Schwarz oder ein Logo-Pulli, der alle Farben perfekt vereint.         

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