Karo statt Logo. Ein großer Teil der Menswear-Macher hat in Florenz einen Klassiker der Männermode prominent in Szene gesetzt: das Karo. Mit Varianten wie Pepita und Houndstooth sind Check-Bilder einer der Top-Trends für kommenden Herbst. Und das über nahezu alle Produktgruppen. Es geht nicht um klassische oder gar biedere Sakko-Typen, sondern um neue Interpretationen traditioneller Wollbilder.

Eng gestellte Checks mit kleinem Rapport finden sich vor allem auf Blousontypen und Harrington-Jacken wieder. Auch Overshirts zeigen sich vermehrt mit kleinem Karo. Naturtöne dominieren, viel Braun und Rost, dazu Durchschüsse in Rot, hin und wieder auch mit kräftigem Gelb. Namen wie Lardini und Closed bringen selbst Caps mit Karo, um den progressiven Drive zu unterstreichen.

Vor allem sind jedoch Coats die großen Hingucker. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Insbesondere bei modischer sowie hochgenriger aufgestellten Machern ist der Mantel kein reines Nischenprodukt mehr. Zu Sneaker und Big Knit gilt der Karo-Coat als eines der wichtigsten Statement-Pieces für kommenden Herbst. Soft konstruiert, reich im Warenbild. Karo? Klaro.