Es ist wie Murphys Gesetz: Auf weißer Kleidung sind Flecken nicht nur besonders gut zu sehen, sie scheint sie auch magisch anzuziehen. Ein Nachteil weißer Jeans. Bis jetzt.

Denn Vicunha führt fürs Frühjahr ganz neu das Modell „Ever White“ ein. Es handelt sich um weißen Denim, der schmutz- und wasserabweisend ist. Schüttet man sich eine Cola über, perlt diese beispielsweise einfach ab. Um Flüssigkeiten, die auf Öl basieren, sollte allerdings noch immer ein Bogen gemacht werden.

Gutes Aussehen verspricht auch der neue Stoff „Smart Stretch“ von Calik. Bei einem Stoff, der speziell für die Skinny entwickelt wurde, kommt ein neues Garn zum Einsatz, das erst nach zwei bis vier Zentimetern Dehnung seine ganze Kraft entwickelt. Das heißt, es fungiert zunächst wie bequemer Comfort-Stretch, um sich im entscheidenden Moment nicht weiter auszudehnen und den Körper zu formen.

Invista sucht permanent nach neuen Wegen, Bi-Stretch-Qualitäten zu optimieren. Zu den neu eingeführten Technologien zählen DualFX, Easy Set und Double Beam. DualFX hat einen hohen Rücksprung, der das Schrumpfen verhindern soll. Easy Set reduziert das Schrumpfen in der Kette – und ist damit für Hersteller geeignet, die nicht auf High Stretch setzen. Bei Double Beam befindet sich die Stretch-Faser in der Mitte des Garns, was den noch immer angesagten Vintage-Look begünstigt.

Neben der Funktion spielt das Gefühl eine zunehmend wichtige Rolle. Cone Denim setzt für einen besonders soften Touch auf „Silk Denim“, mit einem Seidenanteil von 10%. Kostenpunkt: rund sechs US-Dollar pro Meter. Von B. Hande Yildirim von Bossa heißt es: „Die Haptik ist entscheidend. Qualitäten wie Tencel und Modal bringen Softness in Denim-Stoffe.“ Mitbewerber Kilim fügt deshalb unter anderem Leinen, Wolle und Bambus hinzu.