Eine Prise Ironie, eine Spur Verrücktheit und ganz viel Lust auf Farbe und Mustermix. Die 80er- und 90er-Jahre faszinieren mit ihren voluminösen Silhouetten, ihren trashigen Plastik-Details und kühnen Farbkombinationen. Für das Deutsche Modeinstitut ist Street Language der Treiber bei den Materialien zu diesem Thema. Es geht um Multicolor und High Shine, um Metallics und blitzende Technos. Dessins wirken wie von der Wand gekratzte Graffitis. Buntstiftfarben werden durch Neon-Akzente aus dem Konzept gebracht. Die Material-Kombinationen dürfen gewagt sein. Dabei spielen Colour-Blockings eine wichtige Rolle.

Beim französischen Weber Dutel Création sind haarige Garne, nach wie vor Fil Coupés und Taft, wichtige Komponenten der Kollektion. Dabei ist immer noch Gold- und Silberlurex zu sehen. Mal fein eingewebt und kaum sichtbar, mal fast kitschig überspitzt. Dekoration kommt stark über Druckdessins. So zeigt etwa Ipeker Tekstil hochfarbige Drucke auf Jersey oder Webware im Street Art-Look der Eighties. „Das ist unser modernstes Thema“, sagt Ipeker-Designerin Anke Aurich. Bei den Zutaten gewinnen Aufbügel-Motive an Bedeutung, die den Streetwear-Look mit Logo-Spielereien perfekt illustrieren.

Die ausführliche Analyse zu den Stofftrends in Mens- und Womenswear lesen Sie in der Ausgabe 34 der TextilWirtschaft ab Mittwoch, 22. August, 18 Uhr, auf dem Smartphone oder Tablet für Android sowie iOS und ab Donnerstag, 23. August, in der gedruckten Ausgabe. Die Newsline Fabrics mit den Menswear-Trends für Herbst/Winter 2019/20 erscheint am 13. September.