Vegetarisch, vegan, kalorienarm. Fur free, down free, Eco-Leather. Ob in der Ernährung oder in der Bekleidung: Die Kunden werden immer kritischer und bewusster bei dem was sie tragen oder zu sich nehmen. Fake Fur läuft deshalb in Sachen Umsatz diesen Herbst Echtpelz vielerorts den Rang ab.

Zu heftig und laut sind die Proteste der Pelzgegner. Entsprechend hat sich Fake Fur still und leise zu einem absoluten Topseller entwickelt. Im Premiumgenre genauso wie für die junge Zielgruppe. Kein Wunder, sind doch Optiken und Qualitäten so vielfältig und innovativ wie nie. Von fast wie echt bis zu echt falsch reicht die Palette.

So gibt es Pelz-Imitate, die Nerz, Persianer oder Lammfell-Oberfläche perfekt nachempfinden. Oder eben schön schräge Fakes in grellen Farben von Knallblau bis zu tiefem Grün und Bordeaux bis hin zu bedruckten Varianten. Leo-Lovers liegen dabei ganz weit vorn.

Animal-Optiken sind ohnehin generell stark. Egal, welche Haarlänge. Auch Plüsch und Teddy, ganz so als hätte man sich in seinen Schmusebär oder Steiff-Teddy gekuschelt, gehören zu den starken Themen. Mal allover oder nur als Kragen ist Plüsch ein echter Aufsteiger, vor allem für die jüngere Zielgruppe. Ein Thema, das zum nächsten Herbst sicher weitergedreht wird. Schließlich wollen viele Händler noch stärker darauf setzen. Denn das Bewusstsein bleibt und schließlich steht Fake Fur nicht zuletzt für echte Spaßteile. Fluffig, aber fair.

Einen ausführlichen Marktbericht zum Thema Fake Fur und Co. lesen Sie in der Ausgabe 48 der TextilWirtschaft ab Mittwoch, 29. November, 18 Uhr, auf dem Smartphone oder Tablet für Android sowie iOS und ab Donnerstag, 30. November, in der gedruckten Ausgabe.
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