Von der Winterjacke ins T-Shirt. So sah das Frühjahr 2018 aus Sicht vieler Jacken-Einkäufer aus. Nun lassen Herbst und Winter auf sich warten. Der Markt reagiert. Und in den Sortimenten des Multilabel-Handels gibt es erste Umsatzverschiebungen.

Laut TW-Studie Männerjacken 2018 geht der Handel davon aus, dass die Umsatzanteile an Jacken im Vergleich zur gesamten Menswear weiter sinken. Gleiches gilt für die Anzahl der geführten Labels in den Multilabel-Sortimenten. Der Markt konzentriert sich. Doch ein Segment kristallisiert sich als Aufsteiger heraus.

Während Winter- und Sommerjacken Umsatzanteile verlieren, entwickeln sich Ganzjahresmodelle, die weder dünn noch winterlich gefüttert sind, zu den Gewinnern der Stunde. Fast jeder dritte Euro wird im Jackenbusiness heute mit Ganzjahresjacken erlöst. Laut TW-Jackenstudie 2018 liegt der Umsatzanteil bei knapp 30%. 2015 waren es gerade einmal 20%. Winterjacken stehen indes immer noch für den Löwenanteil der Outerwear-Umsätze: Die Befragten machen 50% ihrer Jackenumsätze mit Winterjacken. Sommerjacken liegen gerade einmal bei 20%. Tendenz sinkend.

Als einen Profiteur sehen die Befragten das Label Wellensteyn, das aus Sicht des Handels das attraktivste Angebot an Übergangsjacken hat.

Zur Studie
Basis der TW-Handelsstudie Männerjacken 2018 ist eine personalisierte Online-Befragung von 138 am Einkauf von Jacken beteiligten Einkaufsentscheidern des Fashion-Handels. Schwerpunktmäßig Inhaber, Geschäftsführer sowie Einkäufer. Rund 40% der Befragten stammen aus kleineren Fachgeschäften mit unter 800m2 Verkaufsfläche, 60% aus größeren Geschäften mit über 800m2 Verkaufsfläche. Die Befragung fand im August 2018 statt.


Lesen Sie die ausführliche Analyse der TW-Jackenstudie mit allen Fakten und Entwicklungen am Mittwoch dem 14. November ab 17 Uhr im E-Paper der TextilWirtschaft oder am Donnerstag, 15. November in der gedruckten Ausgabe.

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