Was lange währt, wird gut. Jetzt könnte das auf den Blazer zutreffen. Seit Saisons propagiert, zeichnet sich ein echtes Comeback für kommenden Herbst ab. Trendig, lässig, cool: wieder ein wichtiger Bestandteil moderner Outfits.

Vorausgesetzt, er wird entsprechend modern interpretiert. Das bedeutet: Zweireiher. Leicht oversized geschnitten und lang sollte er ausfallen. Eine exakte Schulterpartie aufweisen. Je klassischer der Stoff, desto moderner: ob traditionelles Tartan oder Glencheck, ob Hahnentritt oder Pepita.

Als Alternative darf es auch mal Nadelstreifen sein. Entsprechend bewegt sich die Farbigkeit von klassischen und aussagekräftigen Rot/Schwarz-Checks bis zu warmen Braun/Natur-Dessins mit Retro-Charme. Sie werden entweder offen über dem wadenlangen Boho-Kleid mit Blumenprint getragen oder, seltener, streng verknöpft, über einer femininen Bluse mit romantischen Details an Kragen und Manschette.

Wer noch immer nicht an die kommerzielle Zugkraft dieses Jacken-Typs glaubt, kann es zumindest mit Täuscherlis antesten, also mit Blazern, die nur wie ein Zweireiher aussehen, aber keiner sind. Eine leichte Taillierung wird für den Mainstream sowieso als verkaufsfördernd eingeschätzt.

Mehr zu den starken Produkten im Womenswear-Herbst 2018 lesen Sie in der Ausgabe 51 der TextilWirtschaft ab Mittwoch, 20. Dezember, 18 Uhr, auf dem Smartphone oder Tablet für Android sowie iOS und ab Donnerstag, 21. Dezember, in der gedruckten Ausgabe.

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