Über Hosen mit mehr Weite wird in der DOB schon lange diskutiert. In diesem Herbst haben sie den Durchbruch geschafft. Klar, nicht auf breiter Ebene. Kundinnen sind heute so selbstbewusst, dass Sie nicht gleich in eine Wide Leg steigen, wenn es der Trend verlangt. Aus einer Rockstar-Lady macht man so schnell eben kein Contemporary-Girl.

Dennoch überzeugen die Zahlen aus dem Top-Genre und den betont modischen Sortimenten, der weiten Hosenform mehr Raum zu genehmigen. Vorausgesetzt, das Styling stimmt. Leicht ist es mit all den verkürzten Formen. Dazu passen eigentlich flache Schuhe genauso wie Stiefeletten mit Absatz. Neu ist die Kombination weiter Hosen zu langen und teils voluminösen Oberteilen. Hier sollte man darauf achten, dass die Taille akzentuiert wird.

Spannend sind die exakt bodenlangen Hosenformen. Auf Fotos wird manchmal übertrieben, aber drei Zentimeter zu kurz sollte kein langes, weites Hosenbein sein. Da gilt es Schuhe und vor allem Absätze exakt darauf abzustimmen.

Weitaus einfacher ist das Styling der Hosenanzüge, die sich heute variantenreicher denn je aufstellen. Da gibt es oversized Blazer oder nach wie vor die schmale Form. Bei den Hosen reihen sich konisch zulaufende Modelle neben gemäßigte Bootcuts und Marlene-Typen ein. Auch hier darf es eine verkürzte Hosenform sein. In jedem Fall bietet das Thema weite Hosenform eine Menge Innovation. Hauptsache, die neuen Silhouetten werden im Handel klar und deutlich gezeigt, damit erst gar keine Unsicherheit in Styling-Fragen aufkommt.
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