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Ladenbau-Trends

Kleinkram, ganz groß

Man kann schon gar nicht mehr von einem Trend sprechen, vielmehr ist es mittlerweile fast Normalität geworden, dass Händler neben Bekleidung auch noch auf weitere Produkte setzen. Das reicht von Accessoires über Bücher, bis hin zu Kerzen, Kosmetik oder auch Alkoholika. Der Concept Store-Gedanke schwebt über allen Sortimenten. Doch wie all die unterschiedlichen Produkte präsentieren? Inspiration liefern Läden, die in dieser Frühjahrssaison neu eröffnet haben.

Ladenbau-Trends: Warenträger mit Konzept

Für alle, die mehr Platz als nur die Ablagefläche eines einfachen Warentisches brauchen, sind raumhöhe Regale die Lösung, so wie beispielsweise im neuen Luxus-Store Forty Five Ten in New York. Dort gibt es die unterschiedlichsten Varianten wie beispielsweise eine blaue Gitterstruktur, die mit Haken und Ösen zum dekorativen Warenpräsenter wird. Ebenso wie ein hölzernes Raumteiler-Regal mit einen runden Durchgang, auf dem die verschiedenen Produkte Platz finden. Besondere Highlights werden auf einem Tisch präsentiert, der schon von weitem ins Auge fällt. Er erinnert an ein aufgeschnittenes Gehirn und ist der perfekte Ort, um teure oder besondere Waren hervorzuheben.

Bei anderen Händlern findet man ebenfalls raumgreifende Regale als Präsentationsfläche - ob die geschwungenen Wandregale bei Galeries Lafayette, die aus Holz zusammengezimmerte Rückwand bei Globetrotter oder auch die Bücherwand im neuen Ted Baker Store in Hamburg - ausgefallene Varianten des klassischen Regals ziehen die Blicke auf sich und bieten unterschiedliche Möglichkeiten, Produkte hängend, stehend oder auch schwebend zu präsentieren.

Wenn es doch ein Warentisch sein soll, dann bitte ausgefallen. Ob flexibles Pult mit Rollen wie bei Marni in Tokio, grüner Tisch in Kegelform bei Soto in Berlin oder Podeste en masse wie bei Her in Tokio - Warentische sind sicher auch ein probates Mittel, um Bücher oder Kosmetik anzubieten. Aber sie müssen eben besonders sein.
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