Dawnay Day

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Artikel zum Thema

Unternehmen

Hertie: Insolvenzverfahren ist eröffnet

Sieben Monate nach dem Insolvenzantrag hat das Amtsgericht Essen das Insolvenzverfahren für <a href="http://www.hertie.de/" target="_blank">Hertie</a>  eröffnet. Das bestätigt ein Sprecher des Warenhaus-Filialisten. Der vorläufige Insolvenzverwalter Biner Bähr sei auch zum endgültigen Insolvenzverwalter berufen worden. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens habe keine Auswirkungen auf die Bemühungen um einen Investor.#ZZ# Angeblich gibt es weiterhin einen Investor, der die Hertie-Häuser übernehmen will. Am vergangenen Mittwoch gab es ein Treffen im NRW-Wirtschaftsministerium. Der Investor fordert eine Bürgschaft vom Land, um in Hertie investieren zu können. Aus dem Unternehmen sehr nahe stehenden Kreisen ist zu hören, dass das Land zu einer Bürgschaft bereit sei. Es geht um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag, weitere Bundesländer sollen einspringen. Gerüchte, denen zufolge es sich um die Schweizer Handelsgruppe Loeb handelt, werden sowohl von Loeb als auch Vertretern aus Verhandlungskreisen dementiert.#ZZ#Der neue Investor soll an 45 bis 50 Standorten der noch 54 in Betrieb befindlichen Häuser interessiert sein und wolle diese als Nahversorger-Kaufhäuser weiter betreiben. Entscheidend sind die Verhandlungen mit dem Hauptvermieter Dawnay Day. Wenn die Briten mit den Mieten nicht runtergingen, sei kein profitabler Betrieb möglich und die Übernahme zum Scheitern verurteilt. Dawnay Day hatte in der vergangenen Woche die Bemühungen von Biner Bähr als gescheitert erklärt und will die Vermarktung der Immobilien an Projektentwickler verstärken. Zum aktuellen Stand der Verhandlungen wollte Dawnay Day keine Stellung nehmen.#ZZ#In Lieferantenkreisen steigt die Furcht vor dem endgültigen Aus. „Die Aussichten werden immer düsterer", heißt es bei einem großen Bekleidungslieferanten. Die Zukunft sei völlig unklar, über April hinaus liegen derzeit keine Aufträge vor. Der Insolvenzverwalter kommuniziere nicht ausreichend mit Geschäftsführer Erik van Heuven und Einkaufschef Stefan Gronemann. Für einige Lieferanten wie Esprit und die CBR-Gruppe (Street One, Cecil, One Touch) ist Hertie ein bedeutender Kunde. CBR zum Beispiel ist in den Hertie-Häusern mit insgesamt 92 Flächen vertreten. »

Unternehmen

Weiter Unruhe bei Hertie - Kaufland und ECE schlagen zu

Die Aussichten auf die Rettung von <a href="http://www.hertie.de/" target="_blank">Hertie</a> sind weiter gering. Wenige Tage vor Auslaufen des Ultimatums an den Hauptvermieter Dawnay Day/Mercatoria Acquisitions hatte Ende vergangener Woche eine Pressemitteilung für Verwirrung gesorgt. Darin erklärte Dawnay Day/Mercatoria Acquisitions die Verhandlungen über die Fortführung von Hertie als gescheitert. Insolvenzverwalter Biner Bähr habe sein Ziel verfehlt. Es sei ihm nicht gelungen, Investoren zu finden. Bei einem Gespräch vor kurzem in London seien lediglich Berater dabei gewesen, der Name des seit Wochen durch die Medien kursierenden, angeblichen Schweizer Investors sei bis heute nicht mitgeteilt worden. Nachverhandlungen über die Miethöhe seien nicht möglich gewesen, da Hertie keine Umsätze nennt und auch die Zahl der tatsächlich zu erhaltenden Standorte nicht genannt habe. Hertie wollte zu den Vorwürfen keine Stellung nehmen. #ZZ# Aus dem Unternehmen sehr nahe stehenden Kreisen ist zu hören, dass man sich trotzdem nicht geschlagen gebe. Es gebe einen Kreis von Investoren, der aus einen Hauptinvestor sowie mehreren, kleineren Partnern besteht, die zum Teil aus der Handelsbranche kommen. Die Investoren stellen folgende Bedingungen: Senkung der Mieten auf nunmehr höchstens 6% (zuvor 5%) des Umsatzes und eine Bürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Millionenhöhe, um erneut in Hertie investieren zu können. Die ganze Hoffnung ruht nun auf einem Termin am Aschermittwoch  im NRW-Wirtschaftsministerium.  #ZZ#Dawnay Day/Mercatoria Acquisitions setzt nun die ganze Energie auf den Verkauf der Immobilien an Investoren und Projektentwickler. Das Mandat dafür hat Atisreal, Berlin. Weitere Verkäufe stehen bereits fest. Bestätigt wird von Atisreal der Verkauf des Hertie-Hauses in Hamburg-Bramfeld (12.000m²) an die SB-Warenhauskette Kaufland, der Mitte März beurkundet werden soll. Gerüchten zufolge verhandelt Kaufland über mindestens ein weiteres Objekt. Das 13.700m² große Haus in Hamburg-Barmbek geht an den Hamburger Bauunternehmer und Projektentwickler August Prien, der aus dem Haus ein neues Geschäftshaus entwickeln will. Von Dawnay Day in London wird derweil auch der Verkauf der Dinslakener Immobilie an den Shopping-Center-Spezialisten ECE bestätigt. Die ECE sei an weiteren Standorten interessiert, unter anderem in Minden. »

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